
Messenger geht nicht weg
Messenger funktioniert immer noch. Die Desktop-App nicht. Nutzer ohne Facebook-Konto können sich über Messenger.com anmelden. Bestehende Nutzer wurden angewiesen, eine PIN einzurichten, damit ihr Chatverlauf beim Wechsel von der App in den Browser übernommen wird.
Nichts wird gelöscht. Das Produkt verlagert sich einfach vollständig ins Web.
Warum die App eingestellt wurde
Die Desktop-App wurde nie zum Kernprodukt. Es wurde während Covid gestartet, hinkte aber hinter Tools wie Zoom und anderen für die Arbeit zurück. Videoanrufe waren begrenzt. Bildschirmfreigabe gab es nicht. Sogar grundlegende Dinge wie das Teilen von Links wurden nicht gut gehandhabt.
Mit der Zeit hat Meta offensichtlich das Interesse daran verloren, eine eigenständige App zu pflegen. 2023 wurde Messenger wieder in die Haupt-Facebook-App integriert. Die Desktop-Version wurde sowohl auf Mac als auch unter Windows mehrfach technisch überarbeitet, von denen jedoch keine größeren Probleme bezüglich Benutzerfreundlichkeit und Performance behoben wurden.
Anfang dieses Herbstes bestätigte Meta, dass die App bis Ende des Jahres abgeschaltet wird.
Was das für E-Commerce-Teams bedeutet
Wenn dein Team Messenger nutzt, um mit Kunden zu kommunizieren, hat sich der Kanal selbst nicht verändert. Du wirst es einfach in einem Browser verwenden statt in einer dedizierten App.
Konten, Konten und Login-Optionen bleiben gleich.
Die Änderung ist eine Aufräumaktion, kein Stillstand von Messenger. Meta lenkt die Desktop-Nutzung ins Web und zurück in die Kernprodukte von Facebook. Für E-Commerce-Teams ist es eine kleine operative Veränderung, keine größere Störung.