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Die Rückgaben nach Weihnachten liegen bei 1,55 Milliarden Pfund für britische Einzelhändler

Britische Einzelhändler haben mit einem Nachweihnachtsrücklauf im Wert von mehr als 1,5 Milliarden Pfund zu kämpfen, da Käufer zur Arbeit zurückkehren und unerwünschte Geschenke zurückschicken. Laut von InternetRetailing veröffentlichten Daten erreichen die Rückgaben diese Woche ihren Höhepunkt, was Druck auf E-Commerce-Abläufe und Fulfillment-Netzwerke ausübt.

Katarína Šimčíková Katarína Šimčíková
E-commerce Content Writer & EU Market Partnerships, Ecommerce Bridge EU
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Die Rückgaben nach Weihnachten liegen bei 1,55 Milliarden Pfund für britische Einzelhändler
Quelle: ChatGPT

Die Rückkehr steigt, während die Arbeiter wieder in den Alltag zurückkehren

Die erste volle Arbeitswoche des Jahres erweist sich erneut als die geschäftigste Zeit für Rückgaben. Daten von Royal Mail zeigen, dass die Rücksendungen diese Woche um etwa 25 % gestiegen sind, wobei Takeback am Dienstag als Spitzentag erwartet wird. Allein an diesem Tag werden voraussichtlich rund 500.000 Pakete an Händler zurückgeschickt.

Dieser Spike folgt einem vertrauten Muster. Viele Verbraucher verschieben Rücksendungen, bis sie wieder an ihrem Schreibtisch sitzen und Zeit haben, sich mit ungeeigneten Geschenken auseinanderzusetzen. Kleidung, Schuhe, Spielzeug und elektrische Gegenstände machen den Großteil der zurückgegebenen Produkte aus.

Waren im Wert von 1,55 Milliarden Pfund zurück zu den Verkäufern

ParcelHero schätzt, dass etwa 1,55 Milliarden Pfund an Waren, die im November und Dezember gekauft wurden, an Einzelhändler zurückgegeben werden. Das ist etwas höher als die Schätzung des Vorjahres von 1,51 Milliarden Pfund.

Der Anstieg wird nicht durch einen starken Anstieg der Rückgabequoten verursacht, sondern durch höhere Gesamtverkaufswerte. ParcelHero stellt fest, dass die Weihnachtsverkäufe im Jahresvergleich um etwa 3 % gestiegen sind, was natürlich den Gesamtwert der zurückgegebenen Artikel erhöht.

Für Einzelhändler bedeutet dies eine größere finanzielle Belastung, selbst wenn weniger Kunden Produkte zurückgeben.

Warum Rückgaben weiterhin ein großes E-Commerce-Problem sind

Für E-Commerce-Unternehmen setzen Januar-Rückgaben sowohl die Margen als auch den Betrieb unter Druck. Die tatsächlichen Kosten einer Rückgabe können bis zu 66 % des ursprünglichen Produktpreises betragen, sobald Rückerstattungen, Arbeit, Inspektion und Versand enthalten sind.

Große Einzelhändler können diese Kosten zwar tragen, aber kleinere und spezialisierte Online-Händler haben oft Schwierigkeiten, besonders wenn der Rückvorrat saisonal oder nicht mehr verkäuflich ist.

Einige Einzelhändler haben Rückgabegebühren eingeführt, um Verluste zu begrenzen, aber dies kann mit den Kundenerwartungen kollidieren.

Ein entscheidender Test für Einzelhändler Anfang 2026

Branchenexperten betonen, dass Rücksendungen nicht nur ein Kostenproblem, sondern auch ein Problem der Kundenerfahrung sind. Ein klarer und zuverlässiger Rückgabeprozess kann helfen, Vertrauen und Wiederholungsverkäufe zu schützen, selbst wenn ein Kauf nicht erfolgreich ist.

Da einige Verkäufer mit Rückgaben von bis zu 60 % konfrontiert sind, bleibt die Zeit nach Weihnachten eine der härtesten Prüfungen des Jahres für den E-Commerce. Wie Einzelhändler in den kommenden Wochen mit den Rückgaben umgehen, wird voraussichtlich sowohl die Rentabilität als auch die Kundenbindung bis weit ins Jahr 2026 hinein beeinflussen.

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Katarína Šimčíková
E-commerce Content Writer & EU Market Partnerships, Ecommerce Bridge EU

Partnership Manager & E-commerce Content Writer with 10+ years of international experience. Former Groupon Team Lead. Connects European companies with Slovak and Czech markets through partnerships and content marketing.

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Veronika Slezáková Veronika Slezáková
Editor in Chief @ Ecommerce Bridge, Ecommerce Bridge